Was tun? Was tun.

Ich gebe es zu – als „aktiv“ in der Flüchtlingshilfe kann ich mich nicht mehr bezeichnen. Eigentlich schon seit einem Jahr nicht mehr. Die Asylbewerber, um die ich mich gekümmert habe sind selbstständig und flügge geworden – und ich bin nicht traurig darüber. Im Gegenteil. Schließlich ist es ein gutes Zeichen, dass sie jetzt ohne Hilfe zurechtkommen. Intergration, you know?

Was nicht heißen soll, dass sämtliche Arbeit erledigt wäre. Es gibt nach wie vor viel zu tun. Da sind diese vielen Menschen aus Afghanistan – diesem ach so sicheren Land – die immer tiefer in die Verzweiflung rutschen, weil man sie hier einfach nicht haben will. Aber wie ich da helfen kann… ich weiß es noch nicht.

In den vergangenen vier Jahren haben die Aufgaben mich gefunden. Ob auf dem Fahrrad an meinem Laden vorbeirollend, mit einem Brief vom Jobcenter in der Hand oder in Form einer Bürgerversammlung – zack – plötzlich war ich mittendrin.

Vorerst bin ich aber wieder ein wenig außen vor. Und mache das, was gerade möglich ist. Spenden sammeln zum Beispiel.

Teile meines Kunstwerks FluchtgrundII habe ich gegen Spende abgegeben.

Fluchtgrund 2

Fluchtgrund II

15 von 17 Schalen sind jetzt in anderen Händen. Und ich kann insgesamt 200€ an das Bündnis für Menschenwürde Kelheim übergeben. Beim Bündnis für Menschenwürde engagieren sich die Vereinsmitglieder für das Gelingen von Integration. Was wir (ich bin da Mitglied) aber noch viel dringender brauchen als Geld, sind Leute, die sich engagieren möchten. Also: Vielen Dank, liebe Kunden für eure Spende – und falls ihr nach einer eherenamtlichen Tätigkeit sucht, die euch findet. Hier ist sie! Meldet euch!

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