Alles prima, 3 Sterne

Egal was ich mache – Reifen wechseln lassen, Eis kaufen, leckere Rezepte mit Rosenkohl suchen oder ins Theater gehen. Bewertungen sind allgegenwärtig.

Kein Witz, meine Autowerkstatt schreibt mir für jede festgedrehte Schraube eine Email mit dem Aufruf, den Service zu bewerten. Mein Ökoschulhefteversand bittet mich, die letzte Transaktion zu bewerten. Und meine Eisdiele würde sich über 5 Sterne sehr freuen (im Internet – nicht von Michelin).

Von mir bekommen sie tendenziell nichts. Das ist mir zu blöd. Obwohl ich zugebe, ich schaue schon auch auf die Bewertungen, wenn ich zum Beispiel nach einem Kajakverleih suche. „Schäbige Boote – nie wieder“ schreckt ab „super lockerer Typ im urigen Verleih“ ehrlich gesagt auch.

Und jetzt ist es so, dass ich mich entschieden habe, meiner Wolperdinge-Werkstatt auch einen Google-Eintrag zu verpassen. Weil viele Menschen meinen Laden eben nur über diese Suchfunktion finden. Endlich finden sie also wirklich was – mit Öffnungszeiten und so.

Dann kam das mit der Post. Ein Aufkleber für meinen Laden.

Und jetzt weiß ich auch nicht…

Mich bewerten lassen? Oder den Aufkleber in den Müll kloppen?

Ich habe versucht, mir die schlimmstmögliche Bewertung vorzustellen. „Die Töpfertante ist ne blöde Kuh und der Laden hat eh nie auf!“ Ich denke, da geht noch mehr. Es ist schließlich das Internet.

Aber das Risiko muss ich wohl eingehen. Schlimmer als die Bewertungen von Rosenkohlgerichten wird’s hoffentlich nicht sein.

Ein Kindlein wird (hoffentlich) geboren

Im letzten Adventskalendertürchen befindet sich für mich der Ausdruck von purer Zuversicht. Und außerdem ist es auch ganz passend zu dem großen Geburtstagsfest, das Weihnachten ist. Es gibt kaum etwas, bei dem man zuversichtlicher ist – oder sein muss – als wenn man ein Kind in diese Welt setzt. „Kinder sind die Zukunft“ ist so platt wie wahr. Ich wünsche Andrea, dass sich ihr Wunsch erfüllt.

Und all denen, die keine Kinder haben oder haben wollen oder haben können, sei gesagt: Fühlt euch bitte nicht angegriffen von meinen Zeilen. Ihr seid gut so, wie ihr seid. Mit Kind und ohne.

Vielen Dank an alle, die meinen Kalender mit so viel Zukunft und Zuversicht gefüllt haben!

Und nun tragt eurer Güte hellen Schein, weit in die dunkle Welt hinein.

Let love rule

Servus Kollegen!

Nachdem einige von uns ja heute den letzten Arbeitstag vor Weihnachten (oder wie ich vor Januar) haben: Tag 23 widmet sich der beruflichen Veränderung. Ob es wie bei Marion die Umgestaltung des Online-Auftritts ist, oder wie bei Franziska die Veränderung in den wohlverdienten Ruhestand. Oder, wenn es ein ganz neuer beruflicher Weg ist – der aber noch nicht so offiziell ist, dass man im Internet drüber reden könnte (da überschätzt jemand meine Reichweite 😉 ) Ich wünsche euch gutes Gelingen!

Gras und Steine essen

Tag 22 ist nicht ganz einfach. Also nicht, weil es nicht tolle vegane Rezepte geben würde (wo hab ich meins noch gleich…) – Essen hat viel mit Gefühl zu tun. Mit Gesellschaft. Mit Leben. Aber wir essen halt kein Fleisch mehr. Und das ruckelt mit den fleischessenden Menschen in meiner Umgebung durchaus manchmal. Aber wir raufen uns schon zusammen. Niemand muss das essen, was er/sie nicht mag (Blaukraut ist da auch so ne Sache) und niemand quatscht dem anderen ins Essen. So wird das funktionieren – Zusammen.

Ein Lied, ein Lied!

Tag 21 gehört Andrea und ihrer Ukulele-Leidenschaft

„Ich habe ein Ziel, das ich seit Jahren mitschleppe. Es ist ein Vorhaben, das sich entwickelt und – insgeheim gebe ich zu – wohl nie „fertig“ sein wird. Meine eigene Sammlung von Songsheets für Ukulele. Ich mag es einfach, mir über das Erstellen eines Liedblatts einen Song sozusagen zu eigen zu machen. Wie mein Mann scherzhaft vermutet, werde ich wohl in ferner Zukunft im Altersheim noch daran basteln. Und mich über das nächste Zwischenergebnis freuen.“

Schluchz

Tag 18 kommt von mir – stellvertretend für mein sehr sehr sehr großes Kind, das demnächst viel vorhat und das aber nicht in meinem Adventskalender selbst kund tut. 17-Jährige… seufz. Ich plane, meinen Sohn bei allen diesen Sachen zu unterstützen- soweit gewünscht und nötig. An seinem 18. Geburtstag werde ich definitiv ein Tränchen verdrücken. Ob gewünscht oder nicht ist mir dabei egal.

Sie werden so schnell groß…

Und 8, 7, 6, 5, ….

Tag 17 ist schwierig, aber möglich. Vor ein paar Tagen habe ich auf Facebook etwas über Konsistenz gelesen. Was soviel heißt wie: Mach’s einfach – weil’s dir guttut. Die Motivation wird folgen. Also wird Annika einfach „…die Sportgeräte nutzen, die hier rumliegen“. Und hoffen, dass die Motivation plant, aufzutauchen.

Aus eigener Erfahrung (tatsächlich!) kann ich sagen: Das mit der Konsistenz stimmt meistens. Auch wenn es sich alles andere als spannend anhört.

Langer Atem

Tag 16 ist speziell und kommt von Tom:

„Beruflich habe ich vor, mehr in die Welt der Atmung/ Beatmung einzusteigen. Eine Weiterbildung zum Fachtherapeut Atmung/ Beatmung steht an. Dann werde ich mich mit neuem Wissen und neuen Fähigkeiten weiterentwickeln und solange an mir weiterarbeiten, bis ich der Therapeut werde, der ich gerne sein möchte.“

Systemrelevant – definitiv!