Irgendwie für mich

Derzeit läuft mein Wolperdinge-Adventskalender. Jeden Tag gibt’s einen Satzschnipsel oder ein paar Wörter, zu dem alle herumspinnen und in welcher Weise auch immer kreativ sein können. Dass ich dazu auch meine Ideen beisteuere, ist klar. Und schon während der ersten Tage ist mir etwas aufgefallen: Es sieht ganz schön düster aus in meinen Assoziationen.

Zu „wenn das alles beginnt“ war ich gedanklich beim Weltuntergang, bei „was in unseren Herzen dunkel ist“ war alles schwarz und neidisch und bei „gekräuselt und gestutzt“ hielt sich meine Assoziation auch eher am Begriff „zurechtgestutzt“ fest.

Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Es ist viel Schwere um mich herum gerade. Trennungen, Tod, Krankheit, Überforderung. Und auch eine Art Melancholie, die mich öfter um diese Jahreszeit begleitet. Vielleicht ist das meine Art, damit umzugehen. Düsteres zu zelebrieren.

Und dann lese ich eure Einfälle in den Kommentarspalten.

Zu „wenn das alles beginnt“ steht da zum Beispiel:

Und zu „was in unseren Herzen dunkel ist“:

Und zu „gekräuselt und gestutzt“ will es auch nicht wirklich düster werden.

Sebst zum Splatter-Schnipsel „ohne Beine, Kopf, Gekröse“ erreicht mich das:

Ach Leute, das ist so schön! Es holt mich jeden Tag wieder aus meiner Melancholie. Macht weiter! Ob düster, oder lustig oder poetisch. Ich liebe es schon jetzt. Dieser Adventskalender sollte von mir für euch sein – aber er ist auch von euch für mich, irgendwie.

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